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St. Bonifatius Kirche

Vor 1610 hatten die von Hanstein auch das Patronat über die Kirche. Im 13. - 14. Jh. war Wüstheuterode schon Pfarrei. Von 1588 - 1610 wurde der Ort von protestantischen Pfarrern betreut. Die Kirchenbücher gehen bis 1701 zurück.

Die erste Kirche entstand in Wüstheuterode bereits 1804. Auf diesem Vorgängerbau entstand in den Jahren 1920/21 ein Neubau unter Übernahme des Hauptportals und Wiederholung der Außengliederung nach dem Plan von Arthur Kickton. Die Weihe des Neubaus erfolgte am 27. Juni 1923 durch Bischof Caspar Klein, Paderborn. Eine weitere Weihe erfuhr die Kirche am 23. Juni 1865 durch Bischof Dr. Konrad Martin, Paderborn.

Zwischen 1970 und 1973 erfuhr die Kirche St. Bonifatius eine aufwendige Innenerneuerung und –umgestaltung. Die Altarweihe am 26. Mai 1974 nahm Herr Weihbischof Karl Ebert, Erfurt, vor. .

Im Jahr 1996 wurde der Kirchturm saniert und 1997 der Innenraum. So findet man die Kirche in Wüstheuterode auch heute noch vor:

Ein unverputzter barockisierender vierachsiger Saalbau mit dreiseitigem Chor und Sakristeianbau. Die Fassaden sind gegliedert durch breite Werksteinpilaster und Rundbogenfenster. Im westlichen Joch der Südseite befindet sich ein aufwendiges Hauptportal mit Sandsteinskulpturen, das auf das Jahr 1804 datiert wird. Unter den Sandsteinskulpturen befindet sich auch eine Skulptur des heiligen Bonifatius, die 1998 restauriert wurde.

Die Kirche verfügt über einen verschieferten Dachturm am Westende des Daches über der Westfassade mit Pilastergliederung. Innen befindet sich über dem umlaufenden Gesims ein korbbogiges Tonnengewölbe mit flachem geometrischem Dekor. Die Westempore über drei Arkaden entstand wahrscheinlich in den Jahren 1970/73.

Erhalten und zu sehen sind Teile des ehemaligen Hochalters: eine Dreifaltigkeitsdarstellung von einer Marienkrönung, Öl/Lw., sowie vier Engel aus Holz aus der Mitte des 18. Jahrhunderts sowie einige Skulpturen: unter anderem Maria mit dem Kind, Holz, aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts,  hl. Bonifatius, Holz, aus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts, restauriert 1990, und einige weitere. Als bedeutendes Gemälde sei der hl. Augustinus, Öl/Lw, aus dem Jahre 1736 erwähnt.

Die Verglasung in Schiff und Altarraum wurde von Franz Xaver Zettler, München, um 1920 und Hubert und Edwin Ständer, Dieterode, 1994: im Alterraum die vier Evangelisten, im Schiff betender Soldat des Ersten Weltkrieges und Heilige Familie, geschaffen.

Die Orgel ist ein Werk von Wiegand Helfenbein, Gotha, aus dem Jahre 1928.

(Quelle: Kirchen des Eichsfeldes)

Katholisches Pfarramt Uder
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Tel.: 036083 / 42319
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Messzeiten sonntags: im Wechsel  8.45 oder 10.15 Uhr